3. Piste abgesagt – Aviation Reset hat sich durchgesetzt

Mit Presseaussendung vom 25. November 2025 gab der Flughafen Wien Vorstand die Absage des Projektes 3. Piste bekannt. Grob zusammengefasst: Das Projekt sei zu teuer, und nach eingehender Analyse habe sich gezeigt, dass man auch mit einem Zwei-Pisten-System auskommen könne. Aber noch etwas wurde angeführt:

Ein weiterer Entscheidungsgrund war auch die nach 17 Monaten nach wie vor offene Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes im Rechtsmittel gegen eine abändernde Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Verfahren um die Bauzeitverlängerung“.

Hinter dem in der Presseaussendung des Flughafen Wien Vorstandes beschriebenen juristischen Kampf stehen wir – Aviation Reset mit unseren Verbündeten.

Wir haben mit unserer Argumentation recht behalten. Denn wir haben nicht nur mit Klimaschutz, Lärm, Abgase und Bodenverbrauch, sondern auch eingehend mit der fehlenden Wirtschaftlichkeit des Projekts argumentiert. Das Projekt stand von Anfang an auf tönernen Beinen und jeder, der sich mit den wirtschaftlichen Daten befasste, konnte das sehen. Auffällig war schon während des Verfahrens, dass der Flughafen die gesetzlich verpflichtende Vorlage des Finanzierungsplanes verweigerte. Er habe ihn der niederösterreichischen Landesregierung (nöLReg) gezeigt, das sollte reichen.

Kurz gesagt: Wir haben ein Milliardengrab und ein ökologisches Desaster verhindert.